Datenrettung
Wenn Windows auf einmal abschmiert oder unter Linux der falsche Befehl zu falschen Zeit ausgeführt worden ist, dann sind die Dateien weg. Das stimmt aber nicht, oft liegen die Dateien noch irgendwo auf der Festplatte und nur das Betriebssystem kann nicht mehr booten. Die Daten kann man also oft noch retten, mann muss nur wissen wie. Am einfachsten ist es natürlich, wenn noch Backups existieren – dann müssen gar keine Daten gerettet werden.
Der erste Schritt der Datenrettung ist das Einlegen einer Linux Live CD. Am besten nimmt man Knoppix, da es eine schöne GUI besitzt und selbst der Anfänger die Oberfläche bedienen kann. Nun sollte man einen USB-Stick, eine externe Festplatte einen zweiten CD-Brenner oder ein anderes Gerät auf den die Daten gesichert werden sollen anschließen. Man kann einfach mit Knoppix die Dateien auf den Datenträger kopieren bzw. brennen.
Wenn man das Root-Password unter Linux vergessen hat ist das auch kein Problem – man hat ja Schreibrechte auf die /etc/shadow. Einfach den Hash des Passworts durch nichts ersetzen. Der befindet sich zwischen dem ersten und zweiten Doppelpunkt. Das Root-Passwort ist nun leer und es kann nach dem Reboot ein neues eingegeben werden.
Manchmal ist auch einfach der Bootloader kaputt und das Betriebssystem samt Daten noch installiert – statt einer echten Datenrettung legt man (falls Windows das Betriebssystem ist) einfach die Windows-Recovery CD ein. Dann drückt man R um auf die Wiederherstellungskonsole zu kommen. Nach der Eingabe des Administratorpassworts gibt man den Befehl fix-mbr ein. Schon sind die Daten “gerettet“.
— January 14, 2007





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