GRUB – Heute schon gebootet?
Grub oder der GRand Unified Bootloader ist inzwischen mit der beliebteste Bootloader bei aktuellen Linux-Distributionen, wie z.B. Ubuntu. Da wird es Zeit, dass man sich mal ein bisschen in die Arbeitsweise von Grub hineinversetzt, um gegebenenfalls auch hier noch ein bisschen System Tweaking betreiben zu können.
Als erstes sei gesagt, dass man immer eine Sicherungskopie der /boot/grub/menu.lst haben sollte – man weiß schließlich nie, was passiert. Wenn diese erstellt ist, dann kann man die /boot/grub/menu.lst mit sudo öffnen.
## timeout sec# Set a timeout, in SEC seconds, before automatically booting the default entry # (normally the first entry defined). timeout 10
Dieser Abschnitt, steht für die Zeit, die Grub wartet, bis automatischer der Default-Eintrag gestartet wird. Falls man eigentlich immer Linux startet, kann man den Wert ruhig auf 3 setzen.
Normalerweise, kommt ein grafischer Ladebalken wenn man Ubuntu oder andere Linuxe (richtiger Plural?) startet. Um diesen zu entfernen, und eine Konsolenausgabe der Aktivitäten zu sehen, die einem bei Problemen sicherlich mehr hielft, kann man silent und splash in der Datei suchen und löschen. Um diese Konfiguration auch bei Kernelupdates zu behalten, muss man oben in der Datei, kurz unter
#### Start Default Options #### default kernel options
bei kopt auch das silent splash entfernen.
Wer gerne ein bisschen mehr Farbe in das Grub Menü bringen will, der kann bei
# Pretty colours #color cyan/blue white/blue
die zweite Zeile auskommentieren und mit den Farben experimentieren.
Wer mehr Grub Tipps und Tricks kennenlernen will, kann welche im Grub Tutorial von Pro-Linux finden.





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