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Mac: Schneller im Web mit Minefield

Mac: Schneller im Web mit Minefield

Wenn man öfter mal im Internet surft, dann fällt einem doch auf, dass das nicht immer die schnellste Angelegenheit ist. Neben ewigen Ladezeiten für Webseiten, kommen einem auch immer öfter Webseiten unter, die einfach zu viel JavaScript verwenden um ordentlich zu performen. Sowohl Safari’s als auch Firefox’s eingebaute JavaScript Engine kann dort leider nicht weiterhelfen.

Aber wie man es so aus der OpenSource Community gewohnt ist, gibt es schon längst eine Lösung. Minefield heist die brand-aktuelle Version von Firefox, diese enthält auch eine deutlich schnellere JavaScript Engine. Allerdings ist es noch nicht einmal eine Beta: Wir sprechen hier eher von einer Alpha-Version. Wen dass abschreckt, der muss sich mit der JavaScript Performance zufrieden geben, oder warten bis Google Chrome auf den Mac portiert wird – denn dieser glänzt mit seiner JavaScript Engine V8 fast sosehr, wie es Minefield tut. Bevor die Frage aufkommt: Ja, dieser Browser unterstüzt (eigentlich) alle Erweiterungen, die unter Firefox auch funktionieren. Und genialerweise übernimmt er auch automatisch alle Einstellungen, Bookmarks & Sonstige Informationen aus der lokalen Firefox-Installation. Dadurch wird das Umgewöhnen zu einem Prozess von Sekunden.

Nun wissen wir bescheid, es gibt Minefield. Damit kann man zwar schon in den Genuss von ein wenig mehr Geschwindigkeit kommen, aber Leute die es das Wort Performance wirklich ernst nehmen, die sollten sich dringend einmal die für Mac OS X optimierten Varianten von Minefield ansehen. Diese beinhalten natürlich alle Standard-Features von Minefield, aber darüber hinaus sind sie so kompiliert wurden, dass sie noch flüssiger unter Mac OS X laufen. Und dieser Unterschied, den kann man spüren und sehen.

Sehr gut, jetzt ist der Browser als Surfbremse aus dem Weg geräumt. Aber was ist mit den bösen Servern? Die liefern die Seiten immer noch zu langsam. Dies lässt sich aber ändern, in dem man eine speziell für Firefox v3 angepasste Version des Fasterfox-Plugins installiert. Dieses ändert versteckte Firefox Einstellungen auf Wunsch hin so, dass Seiten deutlich schneller geladen werden. Unter anderem wird das durch das gleichzeitige Laden von mehreren Objekten erledigt, was besonders den Aufbau von Bilder-lastigen Seiten beschleunigt.
Um dieses Plugin zu installieren ist es leider erst nötig, sich einen Account bei Mozilla anzulegen, da es als “experimentell” gekennzeichnet wurde. Ich möchte noch einmal wiederholen, dass ich das experimentelle Plugin und die experimentelle Minefield Version benutze, ohne dass mir bisher irgendein Absturz vorgekommen ist. Dies muss aber nicht bei allen so sein.

Die Einstellungen von Fasterfox erreicht man unter Tools -> Addons -> Fasterfox, wobei man Fasterfox aus der Liste der Plugins herraussuchen muss und dann den dazugehörigen Preferences Button drücken muss. Bei mir persönlich steht die Einstellung auf Turbo-Charged, was die höchste Beschleunigungsmöglichkeit ist. Eine weiteres Feature ist mit Vorsicht zu genießen: Das Pre-Fetching von Webseiten lädt diese im Hintergrund, ohne den Benutzer zu fragen. Dies kann durchaus zu ungewollten Ergebnissen führen, besonders bei dynamischen Seiten sollte man sich hier in Acht nehmen.

Alles in allem: Die Minefield Version für Mac holen, Fasterfox installieren, schneller surfen. Erstaunlich wenig Aufwand für einen erstaunlich großen Effekt. Was haltet ihr von diesem Setup? Hilft es euch bei der Internet-Geschwindigkeit soviel wie mir? Hat der Aufwand sich gelohnt? Ich freue mich über jeden Kommentar.

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— February 18, 2009


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