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Richtig Suchen – Tipps und Tricks, die einen Staunen lassen

Die meisten deutschen werden auf die Frage „Kennen Sie ein Synonym für Suchen?“ „Ja, googeln“ antworten. Google ist zwar eine tolle Suchmaschine (auch ich benutze sie oft), aber wann sollte trotzdem nicht andere Suchmaschinen außer acht lassen. Eine sehr praktische Erweiterung für Firefox sollte hier genannt werden: CustomizeGoogle entfernt nicht nur die Werbung von der Google Homepage, sondern zeigt auch mehrere Links zu anderen Suchmaschinen an. Ein weiterer Vorteil ist die (leider nur in Google benutzbare) Möglichkeit, Ergebnisse auf einer einzigen Seite nachzuladen.

Eine tolle Website zum Thema suchen findet man unter fravia.com. Leider ist diese Webseite auf Englisch geschrieben und außerdem sind die Ressourcen zum Thema auch nicht gerade überschaubar (könnten sie gar nicht, bei der Menge an Wissen). Deswegen will ich versuchen hier eine kleine Zusammenfassung zum Thema zu erstellen.

Ohne Frage ein beeindruckender Trick wird oft beim Suchen nach Büchern benutzt. Was viele Leute nicht wissen ist, das ein einziger Satz so gut wie einzigartig ist. Also funktioniert folgende Vorgehensweise meistens ohne Probleme:

  1. Man sucht sich ein Buch bei Google Books, das zumindest eine Seite mit voller Einsicht hat (Natürlich muss man nicht Google Books nehmen… Warum sucht man nicht bei Amazon in einem Buch? Fast jede Seite wird ein „das“ oder im englischen „this“ enthalten…)
  2. Man schreibt einen Satz mit allen Satz mit allen Buchstaben, Wörtern und Satzzeichen haargenau ab, umgibt ihn mit Anführungsstrichen und haut ihn in die Suchmaschine seiner Wahl.
  3. Man wiederholt den Vorgang mit den Suchmaschinen zweiter Wahl, dritter Wahl, usw. , bis man ein passendes Ergebnis gefunden hat.

Achtung: Natürlich ist es nicht erlaubt, diesen Vorgang mit unfreien Büchern durchzuführen. Nur das Suchen nach freien, z.B. Creative Commons Büchern ist erlaubt.

Wichtig sind auch Suchoperatoren, die ich schon in einem vorherigen Post ausführlich erklärt habe.

Kleine Tricks mit guten Ergebnissen sind auch, an Suchanfragen, die auf Bilder oder Musikstücke (o.ä.) abzielen, -html -htm -php -asp -txt und/oder ähnliches heranzuhängen. Dadurch werden alle HTM(L), PHP, ASP und Text Seiten von Anfang an ausgeschlossen.

Ähnlich arbeitet das von „Powersuchern“ oft benutzte index.of, welches einem nur Listen von Dateien (auf Neudeutsch: Directory Listings) als Ergebnisse bringen soll. Leider wurde dieser Trick schon von Vielen benutzt und auch kommerzielle Angebote versuchen, so Benutzer auf die Seite zu locken.

Ein letzter Tipp noch, dann bin ich durch (für heute). Welche Domainendung wird oft/immer von kommerziellen Angeboten verwendet… Na? Genau: .com. Warum also nicht alle .com-Domains ausschließen? -site:com an die Suchanfrage angehängt tut genau das. Das kann man natürlich auch um drehen, mit site:org bekommt man nur noch Ergebnisse von Nicht-kommerziellen Seiten (zumindest steht das in der Definition der Domainendung .org).

Also: Noch viel Spaß auf dem weiten Weg ins Land des Webs. Und nicht vergessen: Kommentare sind immer erwünscht!

In: ,
— August 23, 2007


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