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Spam im Blog? Kein Problem mit Yawasp!

Das größte Problem vieler Blogger ist Spam. Es ist beeindruckend, wieviele Leute einem eine Rolex oder Viagra andrehen wollen. Die bekannteste (Teil-)Lösung des Problems ist Akismet, ein WordPress Plugin, welches den Text eines jeden Kommentars mit einer sogenannten Black-List vergleicht.

Das Problem an Akismet ist, dass man trotzdem jeden Spam-Kommentar – zumindest wenn man keine “false positives” haben will – nocheinmal nachkontrollieren muss. Dies ist eine Menge-Arbeit besonders für größere Blogs.

Das - relativ neue - WordPress Plugin Yawasp geht die Sache etwas anderes an. Statt den Inhalt des Kommentars anzusehen, setzt es auf die Dummheit der Bots, die solchen Spam eintragen. Denn diese achten oft entweder nicht auf das Formular und senden die Standard-WordPress Formular Felder an den Server, obwohl diese nicht existieren, oder füllen blindlings alle Felder aus (auch unsichtbare)! Diese Schwäche der Bots macht sich Yawasp zu Nutze, indem es die Formular-Felder-Namen alle 24-Stunden ersetzt. Zusätzlich wird ein unsichtbares Feld in das Formular eingefüllt. Wenn nun die falschen Felder übertragen werden, nimmt Yawasp den Kommentar einfach nicht an.

Soweit die Vorteile. Was sind die Nachteile? Ein Nachteil ist, das Kommentare 24 Stunden später nicht mehr abgeschickt werden können. Zusätzlich muss man Code in das Template einfügen, was aber ein vertretbarer Aufwand ist und selbst für den Laien machbar sein sollte. Erst hatte ich auch Bedenken wegen des Caches, aber wer hat den schon auf länger als 24-Stunden gestellt?

Also: Ich kann allen Bloggern dieses Plugin nur herzlich Empfehlen. Zwar hat es bei mir nur 13 Spam-Kommentare abgewehrt (im Vergleich zu den 18.767 von Akismet), aber immerhin ist es auch erst eine Nacht im Einsatz.

In:
— May 8, 2008


Kommentare

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  1. simplewelt.com

    May 16, 2008 @00:29:18

    weißt du, danke für den guten tipp, schade bloß, dass fast alle blogs davon ausgehen, dass jeder wordpress nutzt.

  2. lionstarr

    May 18, 2008 @11:55:09

    Naja, es ist vielleicht eher so, dass fast alle Blogs WordPress nutzen. Daher schreiben sie auch eher über WP. Auf so ein Plugin für MovableType würde ich wahrscheinlich gar nicht aufmerksam werden, da ich es nicht benutzen könnte.

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