Lionstarrs Linux Blog

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Wink vs. Krut – Kampf der Screencaster

Es wäre doch schön, wenn in diesem Blog ab und zu auch mal ein paar Screencasts erscheinen würden. Das macht die Sache lebendiger, und außerdem sind Screencasts einfacher zu verstehen als geschriebene Texte. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Screencasting Programm gemacht.Die beiden Programme Wink und Krut waren das Ergebnis meiner Suche. Ja welches nehme ich denn nun?
Also habe ich diesen Vergleich gemacht, den ihr hier lesen könnt.

Beginnen wir mit Wink. Wink ist eine All-in-One Lösungen zur Präsentation von Programmen. Man kann damit Screenshots erstellen, Screencasts machen, beide werden in Frames umgewandelt, die man im Programm mit Notizen, Buttons und einer Menge mehr versehen kann. Als Ergebnis gibt’s dann ein Flash Video inklusive Player und zusätzlichem Schnick Schnack (Goto Frame soundso Buttons z.B.).
Leider hat Wink auch ein paar negative Seiten: Es kann keinen Ton aufnehmen (zumindest habe ich die Funktion in der Bedienung nicht gefunden…), die Bedienung ist (trotz ansehen der 2 Tutorials) immer noch sehr kompliziert und außerdem scheint Wink Frames nicht so zu handeln, wie ich es gern hätte: Wenn man die Spielzeit eines Frames verlängert, verkürzt sich die Spielzeit der Restframes dramatisch. Wie das dann aussieht, kann man in meinem Tutorial-Video zu dem Perlscript eieruhr hier nachsehen.

Nun zu Krut. Krut ist ein schlichtes Java Programm. Das beste vorweg: Es nimmt Ton mit auf. Unter Ubuntu zwar nur nachdem man die Anweisungen im Video sound-ubuntu.mov ausgeführt hat, vor denen ausdrücklich gewarnt wird (wieso auch immer?), aber es klappt. Also erstes Video aufgenommen. Das Video wird als .mov aufgenommen (unter Linux z.B. per mplayer abspielbar). Aber das wars dann auch. Keine programminterne Bearbeitung mehr. Dafür muss man sich ein Schnittprogramm suchen. Ist mir auch lieber so, um ehrlich zu sein. Ein anderes Problem ist die Größe eines .mov Videos: Obwohl ich nur ca. 1-2 Minuten aufgenommen habe, hat das Video eine Größe von 66mb. Deswegen kann ich es aus Trafficgründen auch nur unter Rapidshare hosten. Hier ist der Rapidshare Link.

Fazit: Während Krut eine einfache Lösung für zwischendurch ist, die nicht mit eigenem Bearbeitungsmodus aufwartet, glänzt Wink als All-in-One Lösung. Wer nur kurz ein Screencast zwischendurch macht, dem sei Krut geraten. Allerdings kann man auch mit Krut professionelle Screencasts erstellen: Man braucht nur ein zusätzliches Schnittprogramm, wie z.B. Cinerella für Linux.
Noch einmal positiv hervorheben möchte ich die Exportwahl Winks: Ein Flash Film inklusive Player ist so ziemlich das beste, was man in einem Blog abliefern kann!

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— July 18, 2007


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